Mein Name ist Stephanie Weichhold und seit früher Kindheit schreibe ich mit sehr großer Leidenschaft.

Geboren und aufgewachsen bin ich im schönen Sachsen. Heute lebe ich noch immer dort und arbeite hauptberuflich als Erzieherin. 

Wie ich zum Schreiben kam?  Hier eine Geschichte dazu:

 

Alles fing mit einem einfachen Aufsatz in der Grundschule an. "Heute schreiben wir einen Aufsatz. Mindestens 200 Wörter sollte er umfassen. Denkt euch eine Geschichte aus, sucht euch ein Bild aus, zu dem ihr etwas erzählen wollt oder schreibt ein Erlebnis auf. Aber denkt dran, mindestens 200 Wörter müssen es werden."

Diese Worte gehen mir auch heute noch durch den Kopf. Ich überlegte mir also, was ich schreiben wollte. Doch lange dauerte es nicht und ich hatte eine Idee. Ich schrieb los, ohne große Pausen, denn die Ideen schossen mir gerade zu durch den Kopf. Mein Stift ist einfach übers Papier geflogen und verfasste meine Gedanken in Wörter. Als ich fertig war, schrieb ich die Geschichte "Vera und ihre zwei Katzen" noch einmal ordentlich ab, ergänzte das ein oder andere Detail und zählte schließlich die Wörter. Unglaublich! Es warn weit über 1000 Wörter. 
Tage vergingen und ich war neugierig, welche Noten ich wohl erhalten würde. Und dann kam endlich der Tag, als unsere Lehrerin die Aufsätze fertig korrigiert hatte. Lange musste ich warten, bis ich das Ergebnis erfuhr. Vor mir waren einige gute Noten verkündet und ich hatte Angst, dass mein Aufsatz wohl doch nicht so gut war. 
Aber dann sagte meine Lehrerin, dass sie von einem Aufsatz ganz besonders überrascht war und das war meiner. Ich konnte es gar nicht glauben, mein Herz klopfte ganz schön wild! Und dann erhielt ich ihn zurück und meine Lehrerin gratulierte mir zu den Noten 1 in Inhalt, Note 2 in Rechtschreibung und Grammatik und noch eine 1, wofür weiß ich leider nicht mehr. 
Damit war nun also meine Leidenschaft zu Schreiben geweckt. Immer wieder schrieb ich kleine Geschichten, die ich Freunden zeigte, welche dann auch zu schreiben begannen.
Während meiner Zeit in der Mittelschule schrieb ich dann schon größere Geschichten, welche heute auch Bestandteil meines Buches sind (allerdings überarbeitet).
Auch während der Ausbildung schrieb und schrieb ich. Sogar im Unterricht, aber ich nahm dennoch am Geschehen teil und meine Lehrer hatten somit nichts dagegen. 
Dann hatten wir einmal ein Projekt beim SAEK (http://www.saek.de/). Wir mussten unter anderen in verschiedenen Rollen eine Geschichte als Hörspiel einsprechen. Dies brachte mich auf die Idee, meine Geschichten einzusprechen und auf CD zu brennen. Eine Menge Arbeit, alles einsprechen, Versprecher, Hintergrundgeräusche raus schneiden und vieles mehr. Als ich dann wieder im Praktikum war, spielte ich den Kindern eine der CDs vor und sieh an, es gefiel ihnen und ich musste nun täglich eine der CDs mitbringen, sie wollten nichts anderes mehr hören. 
Dann lies ich einige Zeit das Schreiben sein. Meine Geschichten ruhten auf dem PC und ausgedruckt in einem Ordner. 
Irgendwann entdeckte ich es wieder. Ich bearbeitete die alten Kapitel und fand nach Jahre langer Suche eine Druckerei im Internet, die mir mein Buch schon ab nur einem Exemplar druckte. Ausgerechnet bei Ankunft des Buches war ich verreist, aber die Überraschung, als ich nach Hause kam und das Paket entdeckte war umso größer.